Italienisches Immobilienrecht

Kompetente Beratung beim Haus- oder Wohnungskauf in Italien


Sie wollen Ihren Traum vom eigenen Ferienhaus in Italien realisieren? Wir begleiten Sie kompetent – damit aus dem Traum kein Albtraum wird. Denn der Immobilienerwerb in Italien funktioniert anders als in Deutschland.

In Italien werden häufig Schwarzbauten errichtet. Villen in Naturschutzgebieten sind kein Ausnahme. Wenn man nicht aufpasst, kauft man ein Haus – und Wochen später erhält man die Abrissverfügung. Das ist natürlich nur der schlimmste Fall, doch schon fehlende Genehmigungen für Garagen oder Erweiterungen können unangenehme Rückbauverfügungen zur Folge habe. Eventuell kann aber eine sogenannte „Sanatoria“ Ihren Traum noch retten.
 

Unsere Leistungen beim Immobilienkauf in Italien:

  • Beratung des Mandanten vor Festlegung auf ein Objekt
  • Prüfung der Kataster- und Registereintragungen sowie der Bebaubarkeit
  • Verhandlungen mit Makler, Verkäufer und Notar
  • Erstellung eines Vorvertrages in deutscher und italienischer Sprache oder Prüfung eines Vorvertrages
  • Überprüfung der Genehmigungen, die schon beim Vorvertrag vorliegen müssen
  • Erstellung eines Notarvertrages in deutscher und italienischer Sprache bzw. Prüfung eines Vorvertrages
  • Besprechung des Vorvertrages mit dem italienischen Notar
  • Begleitung beim Notarvertrag
  • Prüfung der Grundstücksunterlagen
  • Abschluss des Notarvertrages als Stellvertreter, der die italienische Rechtssprache beherrscht
     

Der Makler vermittelt

Der Kontakt zum begehrten Kaufobjekt kommt wie in Deutschland meist über einen örtlichen Immobilienmakler zustande. Der deutsche Käufer sollte schon hier alle Informationen sammeln, sich aber hüten, ohne Rücksprache mit einem Rechtsanwalt Dokumente zu unterschreiben. Schnell ist ein Vorvertrag unterschrieben, dessen Rechtsfolgen dem deutschen Käufer unbekannt ist. Und die Maklerkosten in Höhe von drei bis vier Prozent des Kaufpreises trägt der Käufer.
 

Vorvertrag "Preliminare" ist bindend

Zunächst schließen Käufer und Verkäufer einen Vorvertrag, den der Makler oft schon in der Tasche trägt. Bei Abschluss wird sofort eine "Kaution" oder "Anzahlung" von mehreren Tausend Euro von Käuferseite geleistet. Und aufgepasst: Der Vorvertrag ist rechtlich bindend und hat bei Nichteinhaltung seitens des Käufers Schadensersatzzahlungen zur Folge. Deshalb ist schon vor Schließung des Vorvertrages die gesamte Rechtslage zu prüfen. Das schließt insbesondere die Prüfung der Nutzungsmöglichkeiten mit ein. Der Vorvertrag muss beim zuständigen italienischen Gericht registriert werden. Dafür fallen Registersteuern an.
 

Sprachkenntnisse unbedingt erforderlich bei Hauptvertrag "Rogito"

Der eigentliche Kaufvertrag wird wie in Deutschland bei einem Notar geschlossen. Dazu müssen die Käufer über fließende Kenntnisse der italienischen Rechtssprache verfügen, da der Vertrag sonst nichtig ist. Der Kaufpreis wird üblicherweise beim Vertragsabschluss mit einem Barscheck beglichen. Die Kosten für den Notar trägt der Käufer. Jetzt fallen auch die Maklergebühren an. 

 

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie der Verwendung zu. Zur Datenschutzerklärung.