Italienisches Erbrecht und Erbschaftssteuerrecht

Beratung in allen Fragen zu Erbe, Testament und Erbschaftssteuererklärung 

 

Im italienischen Erbrecht gilt nicht wie in Deutschland die Universalsukzession: Mit dem Erbfall rückt der Erbe erst in alle vermögensrechtlichen Rechte und Pflichten des Erblassers ein, wenn er die Erbschaft annimmt.

Innerhalb eines Jahres muss eine Erbschaftssteuererklärung (sucessione) gemacht werden, ansonsten drohen Verzugsstrafen. Gleichzeitig wird die Umschreibung von Immobilien beantragt.

Wer Erbe wird, ergibt sich aus Testament oder Gesetz. Liegt ein Testament vor, erben in der ersten Ordnung die Abkömmlinge des Erblassers zu gleichen Teilen. Hat der Erblasser keine Abkömmlinge hinterlassen, erben Eltern und Geschwister. Sind auch diese bereits verstorben, erben die Verwandten bis zum sechsten Grad.
 

Bleiben ein Kind und eine Ehefrau zurück, erben sie zu gleichen Teilen. Hinterlässt der Erblasser mindestens zwei Kinder, erbt die Ehefrau immer ein Drittel; die Kinder teilen die verbleibenden zwei Drittel unter sich auf. Beim kinderlosen Erblasser erbt die Ehefrau zwei Drittel, während das weitere Drittel die Verwandschaft erhält.
 

Im Gegensatz zu Deutschland ist die Testierfreiheit des Erblassers jedoch zugunsten der Kinder und des Ehegatten stark eingeschränkt. Erbverträge sind nicht erlaubt.

Die Rechtsanwälte von LAVVIT stehen Ihnen in allen Fragen des italienischen Erbrechts zur Seite und erstellt für Sie eine Erbschaftssteuer-Erklärung und beantragt die Umschreibung der geerbten Immobilien.

 

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